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Gedanken zur Fußball-EM

von Marina | 06. Juni 2008

Morgen beginnt ja die Fußball-EM. Alles sportliche, junge Männer, die oftmals Schmerzen unterdrücken, um auf keinen Fall ausgewechselt oder gar heim geschickt zu werden.
Aber ob die Fußballer und ihre Betreuer die Langzeitschäden bedenken, wenn sie nach einem Sturz oder einer Kollision mit einem Mitspieler weiterspielen? Ich fürchte nicht.

Eigentlich muss jede Verletzung komplett auskuriert werden, bevor man wieder Sport treibt. Und gerade Fußball ist ein sehr gelenkfordernder Sport, der häufig zu Verletzungen führt. Man liest es ja immer wieder, daß Fußballer Bänderrisse, Dehnungen und Gelenkergüsse erleiden – und trotzdem sofort oder bereits nach wenigen Tagen weiter spielen.
Natürlich heilen die Muskeln, Bänder und Sehnen eines Profisportlers schneller als die eines Amateurs. Das ist wissenschaftlich erwiesen, ihre Körper regenerieren aufgrund des Trainings sehr viel schneller. Zudem werden Profisportler durch ihre Mediziner und Physiotherapeuten sehr professionell betreut. Aber komplett ausgeheilt sind die meisten Verletzungen oft doch nicht, wenn die Spieler wieder mit dem Training und dem Wettkampfsport anfangen – daher auch die enormen Mengen an Schmerzmitteln, die viele nehmen (ein sehr interessanter Artikel in Spiegel.de: MEDIKAMENTE IM FUSSBALL).
Welche Folgen der Raubbau am eigenen Körper haben kann, erleben derzeit die Profisportler Manni Burgsmüller (Fußball / American Football) und Georg Hackl (Rodeln), beide leiden mittlerweile wohl sehr schwer an unterschiedlichen Arthroseformen.

Ich wünsche den deutschen Fußballern eine erfolgreiche EM und drücke die Daumen, dass sich keiner verletzt!

geschrieben unter: Mein Arthrosetagebuch | No Comments »

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