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Hüftgelenksarthrose / Coxarthrose

von Marina | 20. März 2008

Die Coxarthrose (lateinisch: Arthrosis deformans coxae; deutsch: Hüftgelenkarthrose) entsteht meist als Folge einer rheumatischen Erkrankung oder Stoffwechselkrankheiten, angeborenen und anlagebedingten Formveränderungen/ Fehlstellungen des Hüftgelenks, familiäre Veranlagung, Folgen eines Beckenbruches mit Beteiligung der Hüftgelenkspfanne oder anderen Unfällen. Auch die Abnutzung im Alter und die Überlastung des Gelenks durch Übergewicht sind natürlich als Ursache nicht zu vernachlässigen.

Die Arthrose des Hüftgelenkes ist die häufigste Hüfterkrankung überhaupt, da das Hüftgelenk eines unserer gewichtstragenden und damit eines der beanspruchsten Gelenke überhaupt ist. Sie ist leider auch sehr schmerzhaft, eine Schonung des Gelenks ist zudem sehr schwierig, da die Hüfte eines der zentralen Gelenke des Körpers ist.
Obwohl die Hüftgelenksarthrose meist erst im höheren Erwachsenenalter in Erscheinung tritt, ist sie kein reines Altersleiden. Wie man heute weiß, beginnt bei mehr als der Hälfte aller Menschen eine Abnutzung der Gelenke bereits ab dem 35. Lebensjahr. Gelegentlich lassen sich Veränderungen sogar bis in die frühe Kindheit verfolgen. Daher ist es besonders wichtig, alle Vorsorgeuntersuchungen bei kleinen Kindern durchführen zu lassen, um spätere Fehlstellungen und damit Arthrose möglichst zu vermeiden.

Wie früher schon geschrieben, leidet auch meine Schwester an Coxarthrose. Sie hat mittlerweile 12 kg abgenommen, treibt regelmäßig Sport und nimmt auf meinen Rat zweimal täglich Litozin. Zwar spürt sie ihre Arthrose gerade bei diesigem Wetter noch deutlich, aber es geht ihr sehr viel besser als früher. Ich freue mich schon sehr auf den Osterspaziergang mit ihr – er wird sicherlich flotter sein, als noch im letzten Jahr.

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