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Welche Mittel helfen gegen Arthrose? Klassische Medikamente: Entzündungshemmer
von Marina | 14. Februar 2008
Entzündungshemmer
In der Fachsprache nennt man diese Mittel NSAR: nichtsteroide Antirheumatika.
Diese Mittel hemmen (wie schon der Name sagt) die Entzündung im Gelenk und wirken auch schmerzlindernd.
Die Klassiker sind hierbei Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin), Ibuprofen und Diclofenac. Sie sind zum Teil verschreibungspflichtig, je nach Stärke. Aspirin bekommt man ohne Rezept in der Apotheke, aber es wirkt nur bei leichten Beschwerden.
Sie haben leider bei längerer Anwendung zum Teil sehr schwere Nebenwirkungen (z.B. Schädigung der Magenschleimhaut). Ich kann sie wegen meines empfindlichen Magens inzwischen gar nicht mehr nehmen.
Erst seit wenigen Jahren sind die sogenannten Cox-2-Hemmer (z.B. Meloxicam, Etoricoxib und Celecoxib) zugelassen. Sie sind deutlich verträglicher und schädigen den Magen nicht.
Allerdings belasten sie das Herz-Kreislauf-System stärker, das zu einem erhöhten Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko führen kann.
Bei starken Entzündungen der Gelenke mit entsprechenden Schmerzen führt manchmal kein Weg an der Einnahme von Entzündungshemmern vorbei. Die möglichen Nebenwirkungen sind aber ein guter Grund möglichst alles zu tun, damit die Gelenke gesund, beweglich und entzündungsfrei bleiben und da sind wir wieder bei der Hagebutte und bei Litozin.
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