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Welche Mittel helfen gegen Arthrose? Klassische Medikamente: Schmerzmittel

von Marina | 11. Februar 2008

Wer mit Gelenkschmerzen zum Arzt geht, kommt meist mit einem Rezept wieder aus der Praxis, auf dem Schmerztabletten oder entzündungshemmende Mittel stehen. Meist helfen sie gut und schnell die Schmerzen zu lindern, oft haben sie aber auch zum Teil schwere Nebenwirkungen.
Wer sich über diese informieren möchte, findet ausführliche Beschreibungen und die Beipackzettel im Internet. Empfehlen kann ich die beiden folgenden Seiten:

Schmerzmittel (Analgetika)
Hier wird unterschieden in zwei Klassen, die nicht-opioiden Schmerzmittel, und die Opioide.
Zu den nicht-opioiden Schmerzmitteln gehören z.b. Paracetamol oder Metamizol. Die meisten sind nicht verschreibungspflichtig und man bekommt sie in jeder Apotheke. Sie werden bei leichten Schmerzen eingesetzt und sind leider nicht entzündungshemmend. D.h. wenn man sie bei einem entzündlichen Prozess im Gelenk nimmt, werden die Schmerzen weniger, aber man schädigt das Gelenk weiter, weil man es trotz Entzündung nicht ausreichend schont.
Opioide sind Schmerzmittel, die auf den Substanzen aus dem Milchsaft von Schlafmohn basieren. Diese werden natürlich gewonnen oder künstlich hergestellt. Zu den Opioiden gehören z.B. Codein, Morphin, Oxycodon und Tramadol.
Sie sind verschreibungspflichtig und sollten nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden, da sie zu psychischer und physischer Abhängigkeit führen können. Bei extrem starken Schmerzen sind sie aber leider oft das einzig wirksame Mittel.
Opioide sind ebenfalls nicht entzündungshemmend.

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