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Hagebutten trocknen
von Marina | 18. September 2007
Hagebuttentee aus selbst gesammelten und getrockneten Früchten ist besonders lecker - man schmeckt die Arbeit, die darin steckt.
Die geputzten und trockenen Hagebuttenhälften kann man in einem Dörrapparat oder in einem guten Backofen ganz einfach selber trocknen.
Um die Vitamine nicht zu zerstören, sollte die Temperatur allerdings nicht über 40°C steigen, optimal sind 35°C. Wer den Backofen zum Trocknen nutzt, muss die Tür einen Spalt offen stehen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die meisten Backöfen sind leider nicht in der Lage so niedrige Temperaturen korrekt zu halten. Besser geht es mit einem Dörrapparat, da dieser speziell zum Trocknen konstruiert ist.
Für beide Varianten benötigt man viel Zeit und Geduld - je nach Menge dauert es mehrere Stunden bis Tage, bis die Hagebutten getrocknet sind.
Nach dem Trocknen müssen die Hagebutten unbedingt an einem trockenen, kühlen Ort ein bis zwei Tage offen aufbewahrt werden, erst dann dürfen sie in Dosen gefüllt werden.
Auch die Kerne kann man so trocknen, aus ihnen soll man einen Nieren- und Blasentee zubereiten können. Dazu müssen die getrockneten Kerne gemahlen und aufgegossen werden. Persönlich habe ich den noch nicht probiert, ich trinke aber gern Tee aus den Hagebuttenfrüchten, je nach Lust und Laune optimiert durch andere Trockenfrüchte. Auch gekauften Hagebuttentee kann man durch die Zugabe von selbst getrockneten Hagebutten noch verbessern.
Gegen Arthrose hilft Tee allerdings nicht, dafür ist zuwenig GOPO enthalten. Hier muss man auf das Hagebuttenpulver oder –kapseln zurückgreifen.
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