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Hagebuttenmus /-mark
von Marina | 13. Juli 2007
Hagebuttenmark kann vielfältig eingesetzt werden, und gibt vielen Gerichten eine interessante geschmackliche Note.
Die frisch geernteten reifen Hagebutten gut säubern und mindestens eine halbe Stunde lang in Wasser einweichen lassen. Dann durch ein Sieb pressen, am einfachsten geht es mit einer “flotten Lotte”. So werden die Hagebutten auch gleich von den Kernen getrennt. Das Mus kann eingefroren werden - in Eiswürfelgröße perfekt um Soßen abzuschmecken. Oder in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser geben, darin halten sie gut verschlossen etwa 2 Wochen im Kühlschrank.
Etwas länger hält sich das Mus, wenn die Hagebutten vor dem Passieren in etwas Wasser gekocht werden, dann trennt sich das Fleisch deutlich leichter von der Schale, aber der Vitamin C-Gehalt ist danach nicht mehr ganz so hoch. Direkt vor dem Einfüllen in die Gläser muss das Mus aufkochen. Nach dem Einfüllen und Verschließen die Gläser 15 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Gekochtes Hagebuttenmus muß nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Wer sich diese Arbeit nicht machen möchte, kann Hagebuttenmus auch bei Bedarf im Bio-Laden kaufen. Das mache ich auch meistens. Der Aufwand ist mir zu hoch, selber Hagebuttenmus herzustellen.
Wichtig ist hier zu wissen, dass so zubereitetes Hagebuttenmus den Gelenken nicht hilft. Der Wirkstoff bleibt nur bei der schonenden, patentierten Zubereitung des Hagebuttenpulvers Litozin erhalten. Also geht es hier wirklich nur um den superleckeren Geschmack.
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