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Was darf ich essen?
von Marina | 09. Juli 2007
Ich bin fest davon überzeugt, dass man, wenn man unter Arthrose leidet, durch eine gesunde Ernährung sehr viel Lebensqualität zurückgewinnen kann.
Nachdem ich die Fastenzeit dieses Jahr genutzt habe meine Ernährungsgewohnheiten zu verändern, geht es mir viel besser. Und abgenommen habe ich auch!
Neben dem Verzicht auf Schweinefleisch versuche ich auch anderes Fleisch im Speiseplan zu reduzieren. Ebenso verzichte ich häufiger auf Alkohol, Zucker und Koffein. Vollwertkost, mit einem hohen Anteil an reifem Obst und wenig behandeltem Gemüse, hingegen fördert die Gesundheit im Allgemeinen, und hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden bei einer Arthroseerkrankung. Das wirkt sich dann natürlich auch günstig aus, wenn man zu Übergewicht neigt. Leider belastet jedes Kilogramm zu viel auch die Gelenke.
Um Entzündungen zu hemmen und die Gelenke zu stärken, empfehle ich neben einer gesunden Ernährung zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Litozin, das aus Hagebutten gewonnen wird, gemacht.
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass mehrwöchiges Saftfasten eine positive Wirkung bei Arthrose hat, bei netdoktor.de findet sich ein Bericht. Allerdings sollte eine solche Fastenkur nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Ich habe in der Fastenzeit dieses Jahr eine sehr moderate Form des Fastens durchgeführt. Meine Freundin und ich haben uns jeweils eine Liste gemacht, worauf wir in der Fastenzeit verzichten wollen, ohne wirklich zu hungern - ich habe die Zeit genutzt, um zu einer gelenkfreundlichen Ernährung zu finden. Und es hat geklappt. Ich ernähre mich gesünder als früher und fühle mich sehr gut dabei. Nach den ersten sehr harten Tagen und Wochen (nachzulesen in meinen Arthrosetagebuch) habe ich mich daran gewöhnt, kaum noch Kaffee zu trinken und mit wenig Fleisch und Zucker zu kochen.
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